Im Lande der Salamis!
Von Lyon aus geht es in die Alpen, zu den Stränden der Côte d’Azur oder zur Weinprobe nach Beaune. Kaum einer aus der Stadt wagt sich in Richtung Westen ins Hinterland. Doch von den Vororten bis in die Dörfer steigt man auf bis ins Kleingebirge an der Grenze zu Allier. Die Luft ist klar, trocken und frisch. Ob deshalb hier die besten Saucissons getrocknet werden, wer weiß?
Es gibt eigentlich keine französische Version zu « Kling, Glöckchen, kling-a-ling-a-ling », dafĂĽr gibt es das bekannte « Petit papa noĂ«l ». Es wird auch, in dieser Zeit ĂĽberall gespielt. Es kommt natĂĽrlich im Radio, im Fernsehen, in den Einkaufs Hallen und den Supermärkt, auch in Bahnhöfen und Flughafen. Das deutsche Lied, wird auch am Markt zu hören gewesen sein!
Was man nicht alles bei so einem bösen Wetter tut? Frohe Weihnachten!
Was könnte man sich denn am Wochenmarkt sonst vorstellen als Kartoffeln, Karotten, Kohl und Tomaten, die Marktleute und Ihre Kasse… Na da gibt fĂĽr den Weihnachtseinkauf auch Geschenk-Boxen. Und wenn’s nicht auf dem Markt ist, dann ist es auch von zu Haus aus, vor seinem Bildschirm.
Zur Auswahl gibt es bereits fertig gestellte Boxen, oder Sie können Ihre Box selbst gestallten mit dem was Ihnen oder dem Empfänger am Herzen liegt. In diesem Fall vergessen Sie nicht das Hechschen anzukreuzen « als Geschenk Paket ». So wird Ihre Box fĂĽr unter dem Weihnachtsbaum fertig gestellt. Zum Abholen oder zum direkt versenden.
Ich wünsche eine schöne Weihnachts-Zeit!
Zu Hause ist er in StraĂźburg und dort ebenfalls sehr rĂĽhrig. Seine Wohnung funktionierte er frĂĽher zweimal im Monat einfach in ein Restaurant um. „Es gab ein MenĂĽ und einen Preis. » Inzwischen ist er unter die Puppenspieler gegangen, mit einem Freund spielt er Theater fĂĽr Kinder, organisiert aber auch ein Kinderfestival und jedes Jahr im Juni ein StraĂźenfest. „Alle Nachbarn stellen Tische und StĂĽhle auf die StraĂźe, jeder macht etwas zu essen, bringt Freunde und Familie mit. Und dann feiern
wir ein groĂźes Fest. » Chapeau, Monsieur Bouillac!
Die Familie seines Vaters ist in Antibes zu Hause. „Mein Großvater war ein angesehener Colonel in der französischen Kavallerie, meine Großeltern legten stets viel Wert auf Etikette und gutes Essen“, erinnert sich Bouillac. Auch sein Vater war bei der Armee. „Als er im Saarland stationiert war, lernte er meine Mutter, eine hübsche Deutsche, kennen.“ Der Marktbeschicker und seine beiden Geschwister hatten eine typische Soldaten-Kindheit. „Wir sind viel umgezogen, lebten nur unter Franzosen, kauften in französischen Geschäften ein, gingen zu französischen Ärzten. Ich kannte nur die Soldatenwelt, alle in der Familie waren leidenschaftliche Militärs. Ich dachte, alle Soldaten sind wie Ritter, sind Helden“, so Bouillac. Auch er geht zur Armee. Während des ersten Golfkriegs ist er in Dschibuti stationiert, lernt die Kehrseite der Medaille kennen. „Es war eine fiese Zeit“, sagt er rückblickend. Inzwischen ist Bouillac, der nach seinem Abitur Betriebswirtschaftslehre studierte, überzeugter Antimilitarist.
Er ist ein Wandler zwischen zwei Kulturen. „Ich bin Franzose durch und durch, aber auch deutsch.“ Er beherrscht diesen Spagat und gibt seinen Wissensschatz weiter – in Form interkultureller Beratung. Er berät zum Beispiel deutsche Firmen und Banken, die mit französischen Kollegen verhandeln oder zusammenarbeiten. Mit der Verständigung klappe es nämlich nicht immer so gut. Er bringt es mit einem Zitat des früheren französischen Präsidenten François Mitterrand auf den Punkt: „Die Deutschen lieben die Franzosen, respektieren sie aber nicht wirklich. Die Franzosen respektieren die Deutschen, lieben sie aber nicht richtig.